Mittwoch, 1. Januar 2014

Backpackertipps: Was man dabei haben sollte - Teil 1

So, da gibt es heute tatsaechlich ganze 2 Blogposts ( Ja ist denn schon Weihnachten?!)
Ich(Andreas) habe mir gedacht, euch neben unseren ueberaus spannenden Geschichten und Erlebnissen im fernen Australien, den zukuenftigen Backpackern in der Leserschaft, die inspiriert von unseren unglaublichen Eindruecken ihre 7 Sachen packen und in die Welt losziehen, neben seelischer Erfrischung auch ein paar praktische Tipps mit auf den Weg zu geben. Das ist unter anderem die neue Rubrik: Was man dabei haben sollte.
Dazu werden sich gesellen:,,Praktische Rezepte und Tipps aus dem Kochstudio vor oder im Auto" (je nach Wetterlage) und: ,,Wie halte ich meine Rostlaube am laufen". Aber dazu spaeter mehr.


Das erste Teil, dass man auf keinen Fall vergessen darf ist: Das erste-Hilfe Kit. Ja ich weiss. Das predigen alle aber nur wenige nehmen es im Endeffekt mit, wobei es gerade hier in Australien, aufgrund der immensen Entfernungen und nicht immer gerade vertrauensvoll wirkenden ,, Bush-Nurses", besonders wichtig ist. Zudem moechte man hier auch mit Auslandskrankenversicherung moeglichst jede Art von Arztbesuch vermeiden, da man das Geld dafuer zwar zurueck bekommt, jedoch bis dahin vorstrecken muss.

Was kauft man sich also nun? Von den guenstigen Erste Hilfe Kits wuerde ich aufgrund der meist billig verarbeiteten Taschen, die sich nach 2-maliger Benutzung in ihre Bestandteile aufloesen und ihrem oft nicht besonders gutem Inhalt, abraten. Daher habe ich mich fuer das ,,Tatonka First Aid Basic Waterproof" entschieden. Das Basic Waterproof ist genauso teuer wie das normale Basic und bietet ein wenig mehr Platz fuer zusaetzliche Dinge die man einpacken will und ist obendrein (wer haette es gedacht?) wasserdicht.

 Mit den auf der Rueckseite angebrachten Schlaufen koennte man es sich sogar an den Guertel haengen wenn man wollte, will ich aber nicht. Trotzdem gut zu wissen, dass man sie hat.
Die Standardausstattung des Kits beinhaltet:
5x Pflasterstrips
1x Verbandpaeckchen mittel
2x sterile Wundverbaende 10x6 cm
1x Rollenpflaster 5 m
1 Paar Untersuchungshandschuhe
und eine Rettungsdecke.
Damit ist man erstmal relativ gut versorgt. Dabei liegen noch eine Checkliste und ein erste-Hilfe Spickzettel (und damit meine ich auch Spickzettel).
 Den Inhalt der Tasche habe ich jedoch fuer meine Beduerfnisse ein wenig modifiziert:

1x Lucas Papaw Ointment (eine Salbe aus fermentierten Papayas, die fuer Verletzungen aller Art wie Schnitte, Abschuerfungen, Verbrennungen etc. echte Wunder wirkt und es in jedem australischen Supermarkt gibt.)
3x Alkoholtupfer zur Desinfektion (waren beim Fototermin leider gerade aus)
1x Anthisan Creme gegen Mueckenstiche etc.
1x Schere
1x Pinzette fuer Splitter etc.
1x Dreiecktuch aus Viskose, nicht aus Fleece, da ein Viskosetuch mehr aushaelt
und zuguterletzt Schnur die fuer viele Sachen wichtig ist wie zb. Brueche zu schienen.



So ausgestattet hat man den besten Kompromiss zwischen Inhalt und Groesse, denn alles andere wuerde meiner Meinung nach den Rahmen sprengen und zu unhandlich werden.


Es gibt noch viele andere Hersteller, vernuenftiger Erste-Hilfe Kits da draussen, im unendlichen Universum der Outdoor-Marken und ich will mit diesem Post lediglich die grundlegenden Dinge zeigen.

Ich hoffe es hat euch ein wenig geholfen oder wird euch helfen bei eurem naechsten Abenteuer die Arztbesuche auf ein Minimum zu reduzieren und Geld zu sparen.

Auf bald!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen