So, da gibt es heute tatsaechlich ganze 2 Blogposts ( Ja ist denn schon Weihnachten?!)
Ich(Andreas) habe mir gedacht, euch neben unseren ueberaus spannenden Geschichten und Erlebnissen im fernen Australien, den zukuenftigen Backpackern in der Leserschaft, die inspiriert von unseren unglaublichen Eindruecken ihre 7 Sachen packen und in die Welt losziehen, neben seelischer Erfrischung auch ein paar praktische Tipps mit auf den Weg zu geben. Das ist unter anderem die neue Rubrik: Was man dabei haben sollte.
Dazu werden sich gesellen:,,Praktische Rezepte und Tipps aus dem Kochstudio vor oder im Auto" (je nach Wetterlage) und: ,,Wie halte ich meine Rostlaube am laufen". Aber dazu spaeter mehr.
Das erste Teil, dass man auf keinen Fall vergessen darf ist: Das erste-Hilfe Kit. Ja ich weiss. Das predigen alle aber nur wenige nehmen es im Endeffekt mit, wobei es gerade hier in Australien, aufgrund der immensen Entfernungen und nicht immer gerade vertrauensvoll wirkenden ,, Bush-Nurses", besonders wichtig ist. Zudem moechte man hier auch mit Auslandskrankenversicherung moeglichst jede Art von Arztbesuch vermeiden, da man das Geld dafuer zwar zurueck bekommt, jedoch bis dahin vorstrecken muss.
Was kauft man sich also nun? Von den guenstigen Erste Hilfe Kits wuerde ich aufgrund der meist billig verarbeiteten Taschen, die sich nach 2-maliger Benutzung in ihre Bestandteile aufloesen und ihrem oft nicht besonders gutem Inhalt, abraten. Daher habe ich mich fuer das ,,Tatonka First Aid Basic Waterproof" entschieden. Das Basic Waterproof ist genauso teuer wie das normale Basic und bietet ein wenig mehr Platz fuer zusaetzliche Dinge die man einpacken will und ist obendrein (wer haette es gedacht?) wasserdicht.
Mit den auf der Rueckseite angebrachten Schlaufen koennte man es sich sogar an den Guertel haengen wenn man wollte, will ich aber nicht. Trotzdem gut zu wissen, dass man sie hat.
Die Standardausstattung des Kits beinhaltet:
5x Pflasterstrips
1x Verbandpaeckchen mittel
2x sterile Wundverbaende 10x6 cm
1x Rollenpflaster 5 m
1 Paar Untersuchungshandschuhe
und eine Rettungsdecke.
Damit ist man erstmal relativ gut versorgt. Dabei liegen noch eine Checkliste und ein erste-Hilfe Spickzettel (und damit meine ich auch Spickzettel).
Den Inhalt der Tasche habe ich jedoch fuer meine Beduerfnisse ein wenig modifiziert:
1x Lucas Papaw Ointment (eine Salbe aus fermentierten Papayas, die fuer Verletzungen aller Art wie Schnitte, Abschuerfungen, Verbrennungen etc. echte Wunder wirkt und es in jedem australischen Supermarkt gibt.)
3x Alkoholtupfer zur Desinfektion (waren beim Fototermin leider gerade aus)
1x Anthisan Creme gegen Mueckenstiche etc.
1x Schere
1x Pinzette fuer Splitter etc.
1x Dreiecktuch aus Viskose, nicht aus Fleece, da ein Viskosetuch mehr aushaelt
und zuguterletzt Schnur die fuer viele Sachen wichtig ist wie zb. Brueche zu schienen.
So ausgestattet hat man den besten Kompromiss zwischen Inhalt und Groesse, denn alles andere wuerde meiner Meinung nach den Rahmen sprengen und zu unhandlich werden.
Es gibt noch viele andere Hersteller, vernuenftiger Erste-Hilfe Kits da draussen, im unendlichen Universum der Outdoor-Marken und ich will mit diesem Post lediglich die grundlegenden Dinge zeigen.
Ich hoffe es hat euch ein wenig geholfen oder wird euch helfen bei eurem naechsten Abenteuer die Arztbesuche auf ein Minimum zu reduzieren und Geld zu sparen.
Auf bald!
Mittwoch, 1. Januar 2014
Weihnachten, Silvester und mehr...
Halloechen alle miteinander und ein frohes neues Jahr!
Wie ihr seht, haben wir hier unten Besuch gekriegt :). Meine "grosse" Schwester hat mal ueber Weihnachten vorbeigeschaut und natuerlich haben wir sie gleich mal auf unserer Heimatstation herumgefuehrt, wie zum Beispiel auf dem Lookout neben dem Parkplatz, wo wir uebernachten. :)
Und Sandra hat's sichtlich gefallen, hoffen wir mal. Zu dritt mit Gepaeck wurd's im Auto dann aber noch etwas eng. Sie hat noch zwei Naechte mit uns in der Wohnung geschlafen, bevor wir dann an Weihnachten raus mussten und dann ging's wieder ab nach W Tree zu Peter und Debbie zum Weihnachten feiern! Unser Weihnachtsfest war allerdings nicht sehr weihnachtlich, um ehrlich zu sein: kein Schnee, keine kurzen Tage, keine Weihnachtsmaerkte und und und. Aber schoen war's trotzdem! Danke Mama und Papa fuer die suessen Geschenke!
Nach dem Weihnachtsessen gab's dann noch eine Nachbarschaftsfeier mit Badminton, Cricket und haufenweise Bier. Also ein bisschen Familien-Feeling hatten wir wenigstens. :)
Am zweiten Weihnachtstag mussten wir allerdings wieder arbeiten und und auch zurueck auf unseren Parkplatz umziehen. Und Andreas hat mal wieder was in der Pissrinne gefunden. Diesmal war es wohl keine seltsame, gruene Motte sondern ein kleiner Skorpion. Zum Groessenvergleich: mein (Lindas) Zeigefinger. Wie wir herausgefunden haben, ist der hier relativ harmlos. Aber ein kleines Highlight war's schon. :)
Und hier meine neueste Kreation: Ketchup-Brot! Man mischt einfach Self-Raising-Flour (entspricht etwa Mehl mit Backpulver) mit etwas Ketchup, bis es eine teigartige Konsistenz hat und dann ab in die Pfanne, lecker! (Kein Witz!)
Wahlweise, fuer etwas mehr Luxus, kann man in Australien auch die oeffentlichen Grillplaetze benutzen. Es ist echt Wahnsinn, was es in Australien alles oeffentlich gibt: Klos, Duschen, Grills, Filetiertische fuer's Angeln, Bootrampen, haufenweise Campingplaetze und so weiter...
Erinnert ihr euch noch an die eine Spinne in Narooma? Dazu hatten wir geschrieben, dass das eine Huntsman-Spider war. War's nicht! Den Beitrag hab ich geaendert. Dafuer ist das hier eine (harmlose) Huntsman, die sich irgendwie in unser Auto geschmuggelt hat. Ein Riesenvieh war das und ich war echt erleichtert, als wir die aus dem Auto raus hatten...
So sieht das ruhige Lakes Entrance an Silvester aus. Normalerweise laufen hier nicht viel mehr Leute rum, als in Waldniel, doch am Hoehepunkt des Jahres kommen alle moeglichen Touristen hierhin, um sich das Feuerwerk anzusehen. War ein bisschen, wie ein kleines Festival mit Buehne, einem Kunstflieger und Jahrmarkt.
Mit im Programm: eine traditionell-aboriginal Tanzgruppe, die zu Live-Didgeridoo-Musik getanzt hat. Am Ende durften dann auch alle Kinder dazukommen und mittanzen, also es war nicht allzu spektakulaer, aber schon mal was anderes. :)
Vor dem Feuerwerk hatten wir dann noch diesen wunderschoenen Sonnenuntergang und alle standen an der Bruecke mit ihren Kameras, um ihn einzufangen.
Als es dann endlich dunkel war, so gegen halb 10, gab es dann ein Familien-Feuerwerk fuer die Kinder und anschliessend um Mitternacht gab es dann ein richtiges! (Ich hab auch ein Video auf Facebook gepostet mit einem kleinen Ausschnitt davon!)
Obendrauf gab es noch richtig gute Live-Musik. Ich hab leider nicht verstanden, wie die Band heisst, aber sie war richtig gut! Und nach dem Kinderprogramm haben sie auch richtig gute Lieder gespielt, unter anderem "I'm a believer" oder "La Vida Loca". Hat Spass gemacht! :)
Heute hatten wir wieder 2 Nachbarn: Birgitte aus Daenemark und Patrik aus Schweden. Die beiden machen eine kleine Weltreise durch Australien und Asien. Natuerlich haben wir sie gleich in unser schoenes Reich zum Abendessen eingeladen. Es gab selbstgemachtes Knoblauchbrot aus unserem neuen Camp-Ofen! Yum!
Das war's wieder von uns, bis dann!
Wie ihr seht, haben wir hier unten Besuch gekriegt :). Meine "grosse" Schwester hat mal ueber Weihnachten vorbeigeschaut und natuerlich haben wir sie gleich mal auf unserer Heimatstation herumgefuehrt, wie zum Beispiel auf dem Lookout neben dem Parkplatz, wo wir uebernachten. :)
Und Sandra hat's sichtlich gefallen, hoffen wir mal. Zu dritt mit Gepaeck wurd's im Auto dann aber noch etwas eng. Sie hat noch zwei Naechte mit uns in der Wohnung geschlafen, bevor wir dann an Weihnachten raus mussten und dann ging's wieder ab nach W Tree zu Peter und Debbie zum Weihnachten feiern! Unser Weihnachtsfest war allerdings nicht sehr weihnachtlich, um ehrlich zu sein: kein Schnee, keine kurzen Tage, keine Weihnachtsmaerkte und und und. Aber schoen war's trotzdem! Danke Mama und Papa fuer die suessen Geschenke!
Nach dem Weihnachtsessen gab's dann noch eine Nachbarschaftsfeier mit Badminton, Cricket und haufenweise Bier. Also ein bisschen Familien-Feeling hatten wir wenigstens. :)
Am zweiten Weihnachtstag mussten wir allerdings wieder arbeiten und und auch zurueck auf unseren Parkplatz umziehen. Und Andreas hat mal wieder was in der Pissrinne gefunden. Diesmal war es wohl keine seltsame, gruene Motte sondern ein kleiner Skorpion. Zum Groessenvergleich: mein (Lindas) Zeigefinger. Wie wir herausgefunden haben, ist der hier relativ harmlos. Aber ein kleines Highlight war's schon. :)
Und hier meine neueste Kreation: Ketchup-Brot! Man mischt einfach Self-Raising-Flour (entspricht etwa Mehl mit Backpulver) mit etwas Ketchup, bis es eine teigartige Konsistenz hat und dann ab in die Pfanne, lecker! (Kein Witz!)
Wahlweise, fuer etwas mehr Luxus, kann man in Australien auch die oeffentlichen Grillplaetze benutzen. Es ist echt Wahnsinn, was es in Australien alles oeffentlich gibt: Klos, Duschen, Grills, Filetiertische fuer's Angeln, Bootrampen, haufenweise Campingplaetze und so weiter...
Erinnert ihr euch noch an die eine Spinne in Narooma? Dazu hatten wir geschrieben, dass das eine Huntsman-Spider war. War's nicht! Den Beitrag hab ich geaendert. Dafuer ist das hier eine (harmlose) Huntsman, die sich irgendwie in unser Auto geschmuggelt hat. Ein Riesenvieh war das und ich war echt erleichtert, als wir die aus dem Auto raus hatten...
So sieht das ruhige Lakes Entrance an Silvester aus. Normalerweise laufen hier nicht viel mehr Leute rum, als in Waldniel, doch am Hoehepunkt des Jahres kommen alle moeglichen Touristen hierhin, um sich das Feuerwerk anzusehen. War ein bisschen, wie ein kleines Festival mit Buehne, einem Kunstflieger und Jahrmarkt.
Mit im Programm: eine traditionell-aboriginal Tanzgruppe, die zu Live-Didgeridoo-Musik getanzt hat. Am Ende durften dann auch alle Kinder dazukommen und mittanzen, also es war nicht allzu spektakulaer, aber schon mal was anderes. :)
Vor dem Feuerwerk hatten wir dann noch diesen wunderschoenen Sonnenuntergang und alle standen an der Bruecke mit ihren Kameras, um ihn einzufangen.
Als es dann endlich dunkel war, so gegen halb 10, gab es dann ein Familien-Feuerwerk fuer die Kinder und anschliessend um Mitternacht gab es dann ein richtiges! (Ich hab auch ein Video auf Facebook gepostet mit einem kleinen Ausschnitt davon!)
Obendrauf gab es noch richtig gute Live-Musik. Ich hab leider nicht verstanden, wie die Band heisst, aber sie war richtig gut! Und nach dem Kinderprogramm haben sie auch richtig gute Lieder gespielt, unter anderem "I'm a believer" oder "La Vida Loca". Hat Spass gemacht! :)
Heute hatten wir wieder 2 Nachbarn: Birgitte aus Daenemark und Patrik aus Schweden. Die beiden machen eine kleine Weltreise durch Australien und Asien. Natuerlich haben wir sie gleich in unser schoenes Reich zum Abendessen eingeladen. Es gab selbstgemachtes Knoblauchbrot aus unserem neuen Camp-Ofen! Yum!
Das war's wieder von uns, bis dann!
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